Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Kirche Wohlen
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
Wohlen bei Bern
 
 

Erbschafts- und Schenkungssteuer

  • Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Steuern
  • Die Erhebung der Erbschafts- und Schenkungssteuer im Kanton Bern basiert auf dem Gesetz über die Erbschafts- und Schenkungssteuer vom 23. November 1999 (ESchG). Diese Steuer unterliegt dem unentgeltlichen Vermögensübergang durch Erbgang, Vorempfang oder Schenkung. Steuerpflichtig ist die begünstigte Person, also der Erbschaftsempfänger oder die Erbschaftsempfängerin.

    Der massgebende Ort für die Besteuerung richtet sich aber nach dem letzten steuerrechtlichen Wohnsitz der Erblasserin oder der Erblasser resp. de Schenkerin oder des Schenkenden. Bei Grundstücken richtet sich die Besteuerung nach dem Ort der gelegenen Sache. Somit ist der Wohnsitz des Empfängers oder Empfängerin für die Erbschafts- und Schenkungssteuer unbedeutend.

    Die steuerpflichtigen Personen haben eine Meldepflicht. Grundsätzlich müssen sie die steuerbaren Zuwendungen spätestens 90 Tage nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Zuwendung erfolgt ist melden (Art. 25 ESchG). In der Regel erfolgt die Meldung im Rahmen der nächsten ordentlichen Steuererklärung.

    Ehepartner und Nachkommen (Kinder, Stiefkinder und deren Nachkommen) sind untereinander seit 2006 steuerbefreit.

    Die Steuersätze sind nach Personengruppen unterteilt. Je entfernter der Verwandtschaftsgrad, desto grösser ist die Steuerbelastung. Nähere Angaben können dem Gesetz über die Erbschafts- und Schenkungssteuer entnommen werden (EschG Art. 18 und Art. 19).

    Verschiedene Zuwendungen der gleichen Person, die innerhalb von 5 Jahren an die gleiche Person erfolgen, werden zusammengerechnet. Dies gilt auch beim Vermögenserwerb von Todes wegen. Schenkungen der letzten 5 Jahre vor dem Tod werden mit der Erbschaft zusammengerechnet, um den steuerbaren Betrag zu ermitteln.

    Die Erbschafts- und Schenkungssteuer unterliegt der Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuer. Eine Bundessteuer wird nicht erhoben. Vom Ertrag der Erbschafts- und Schenkungssteuer fallen 20 Prozent derjenigen Einwohnergemeinde zu, in der die Erblasserin oder der Erblasser zur Zeit des Todes bzw. die Schenkerin oder der Schenker zur Zeit der Schenkung steuerrechtlichen Wohnsitz gehabt hat.